eifersüchtige, schwangere Frauen.
langweilige Parties.
hässliche Menschen.
eifersüchtige, schwangere Frauen.
langweilige Parties.
hässliche Menschen.
Isch könnt kotzen.
Mein einer Kollege geht mir derartig auf den Sack, dass ich ihn am liebsten aus dem Fenster werfen würde. Auf einen spitzen Eisenzaun. Ohne die Möglichkeit, dass sie SMH vorbeikommt.
OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM.
Ich bin ganz ruhig, meine Gedanken gleichen einem ruhigen See. Kein Sturm. Alles tutti. Tief durchatmen. Blutdruck runterregeln. Kittenbilder schauen.
Ich scheine so eine Art rot-rot Farbenblindheit zu haben. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich morgens aus dem Hause gehe, im festen Glauben ordentlich angezogen zu sein, nur um dann später festzustellen, dass ich fünf verschiedene, so mäßig zueinander passende Rottöne am Leibe trage.
Stören sich fette Menschen nicht an ihrem eigenen Aussehen und an den Folgen ihres hohen Gewichts? Ich denke jetzt nicht an Menschen, die ein wenig übergewichtig sind, ein, zwei Rettungsringe haben. Hier habe ich gelernt zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die sich in diesem Zustand am besten gefallen und für die das auch der gesündeste Zustand ist. Und auch der optisch angenehmste.
Nein, was ich meine sind fette Menschen. Adipositas II und höher. Krankhaft dick. Unabhängig davon, dass das eigentlich grundsätzlich nicht mehr schön aussieht (und wer ist schon gerne hässlich?), hat das auch praktische Auswirkungen auf das Leben. Man wird schief von Gewichtsnazis wie mir angesehen, insbesondere, wenn man dann auch noch in der Öffentlichkeit irgendwelches Junkfood zu sich nimmt. Ich weiß, das es Menschen gibt, die in welcher Form auch immer eine gesundheitliche Störung haben, die dafür sorgt, dass sie deutlich leichter Gewicht zunehmen und die es ihnen nahezu unmöglich macht, das Gewicht wieder zu verlieren. Aber diese Kategorie halte ich für eher eine verschwindend kleine Gruppe. Ich meine die anderen, die einfach ein Ungleichgewicht in ihrer Energiebilanz haben. Stört es so jemanden nicht, dass es schwierig wird, sich auch nur die Schuhe zuzubinden? Treppen zu steigen, ohne sofort wie ein asthmatischer Elefant zu klingen? Schmerzende Gelenke zu haben, weil der menschliche Körper einfach nicht für eine solche Dauerbelastung ausgelegt ist? Warum tut man sich das an?
Ich weiß, dass Crash-Diäten dauerhaft nicht erfolgreich sind. Ich meine mich zu erinnern, dass 95% aller Diäten scheitern. Daraus würde ich folgende Lehre ziehen: nicht kurzfristigen Erfolg suchen, sondern eine permanente Umstellung der Ernährungs- und Bewegungsmuster für den Rest des Lebens ist das einzige, was eine dauerhafte Gewichtsreduktion erreichen kann.
Was hindert fette Menschen daran, sich (wieder?) in einen Gewichtsbereich zu begeben, der gesünder ist, mehr Lebensqualität verspricht und ästhetisch ansprechender ist?
Ich verstehe es wirklich nicht. Ist das eine Form von Masochismus? Stehen sie auf den Schmerz?

Auch wenn es schade ist, dass der Makroersteller ‘repetitive’ nicht schreiben kann.
Ich bekomme unendlich schlechte Laune, wenn so ein Hobbypsychologe versucht mich zu analysieren. Um nicht zu sagen, ich muss mich zusammenreißen, um nicht verbal ausfällig zu werden. Insbesondere dann, wenn diese Person ein Wertesystem hat, das nicht dem meinen entspricht und aus dieser, für mich verqueren Weltsicht heraus versucht, meine Beweggründe und inneren Abgründe zu bestimmen. Danke, ich weiß, dass ich ein wenig verkorkst bin. Wirklich. Aber wenn ich schon mit langjährigen Freunden nicht über bestimmte Dinge rede, wie kommen die Herren, und es sind immer Herren, dann auf die Idee, dass ich das mit ihnen machen würde?
Ich möchte nicht mein Innerstes nach Außen kehren. Das ist nicht mein Begehr. Weder möchte ich grundsätzlich meine Emotionen auskotzen (sei es real oder bildlich), noch möchte ich ungebetene Ratschläge erhalten, wie ich mein Leben schöner gestalten kann. Wenn ich Hilfe von Außen wollte, würde ich mir professionelle suchen. Über die Tatsache, dass bei mir Emotion und Verstand nicht deckungsgleich sind, möchte ich nicht reden. Wirklich. Ich lebe sehr gut damit, dass es da eine Diskrepanz gibt. Wenn mich der junge Mann ein wenig besser gekannt hätte, wäre er schon vorsichtig geworden, bevor ich eine kleine verbale Entgleisung von mir gegeben habe. Wenn mir ein Thema zu heiß wird, ich mich darüber aufrege und trotzdem beschlossen habe, den anderen nicht gleich völlig vor den Kopf zu stoßen, werde ich meist sehr still und gebe eher neutrale Statements von mir. Das ist ein Warnzeichen. Das ist Äquivalent zu einem Countdown, bevor die Bombe hochgeht. An der Stelle, hätte er noch die Kurve bekommen können, aber es ist ihm leider nicht gelungen. Fucktard. Bleib mit Deiner Küchenpsychologie bei Menschen, die das zu schätzen wissen. Ich gehöre nicht dazu.
Und nein, ich werde mich aller Wahrscheinlichkeit nicht bei Dir melden, sollte ich Redebedarf entwickeln. Ich kann mir angenehmeres vorstellen. Eine schöne, heiße Zitrone zum Beispiel.
Wennste nicht so viel zum Arzt gingst, wärste auch nicht so viel krank.
Ein gesunder Patient ist ein Patient, der nicht gründlich untersucht wurde.
Merke also: Arztbesuche immer so weit als möglich einschränken. Routineuntersuchung beim Frauenarzt führt zum Ergebnis Pap III – juhu, in Zukunft also verstärkte Achtsamkeit, ob es nicht eine HPV-Infektion oder Gebärmutterhalskrebs ist.
Und weil es so schön war, dann kurz danach mit Bauchschmerzen zum Hausarzt und über den Umweg Gastroenterologe mit Magengeschwür nach Hause gegangen.
Das Leben kann schöner sein.
Ich habe heute Nacht einen seltsamen Traum gehabt. Ich habe geträumt, dass ich eine Affäre hätte mit einem Mann, der ein Hybride aus Bruce Willis (ca. 12 Monkeys) und Vin Diesel (ca. xXx) war. Aus mir unerfindlichen Gründen waren wir beide verheiratet, allerdings nicht miteinander, das Setting war Berlin kurz vor dem zweiten Weltkrieg. Wir haben uns immer in einer verlassenen Wohnung getroffen – in der dritten Etage. Ich war total auf Bondage, während es für ihn eher eine Serviceleistung war. Er stand dafür völlig auf Blowjobs, die wiederum für mich eher eine Serviceleistung waren.
Anscheinend haben wir aus der Affäre beide das gezogen, was wir haben wollten und in unseren Ehen nicht bekommen haben.
Ich sollte wieder mehr realen Sex haben. Dann träume ich auch nicht solchen Blödsinn.
Ich habe ein wenig im Archiv des Blogs von TKs Spielzeug gelesen. Und ich bin immer noch fassungslos mit welcher Naivität die junge Dame an das Internet geht. Nicht nur nennt sie im Blog ihren eigenen Realnamen, nein, sie nennt auch die realen Vornamen ihrer Freunde und Bekanntschaften und ihre Arbeitskollegen teilweise mit Vor- und Nachnamen. Vielleicht bin ich ein wenig paranoid, nur ich finde ein solches Verhalten im hohem Maße Leichtsinnig. Man kann nie wissen, wann der Chef mal den eigenen Namen googelt und sich voller Langeweile durch alle Hits klickt, um dann irgendwann auf so einem Blog zu landen, auf dem sich ein Mitarbeiter darüber auslässt, welch mangelhafte zwischenmenschliche Fähigkeiten der Herr oder die Dame hat. Wie sehr man um deren Unzulänglichkeiten herum arbeiten muss und so weiter. Ich hätte geglaubt, dass inzwischen alle gelernt haben, dass das Internet nur sehr wenig vergisst, dass Daten selbst dann noch gefunden werden können, wenn man den Server schon vom Rack genommen hat. Anekdotischer Beweis: eine Bekannte hatte einen neuen Freund. Der hat mal in einer WG gelebt, mit anderen jungen Männern. Die haben gemeinsam viel Spaß gehabt und eine Art Punktesystem bei der Frauenjagd entwickelt und auf ihrer WG Homepage den Punktestand und teilweise auch Bilder veröffentlicht. Als sie ihn im Internet gesucht hat, hat sie dann diese Homepage gefunden. Im Google-Cache, obwohl die Seite seit 2 Jahren vom Netz genommen worden war.
Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Bedenkenlosigkeit manche (viele?) Menschen ihre Daten im Internet verteilen. Bei sozialen Netzwerken, in Foren, Wunschlisten, Fotostreams, Blogs, Homepages – überall wird ein Teil des Lebens ohne einen weiteren Gedanken darauf zu verschwenden dargestellt. Und weil es doch so praktisch ist, nach Möglichkeit überall mit dem gleichen Nicknamen, dem gleichen Passwort. Damit es auch wirklich einfach ist, das Leben eines anderen nachzuvollziehen. Die Lieblingsmusik herauszufinden, welche Gesundheitsprobleme, psychischem Probleme, Kameravorlieben und Lieblingsreiseziele derjenige hat.
Ich glaube nicht, dass ich will, dass das bei mir auch so möglich ist. Wirklich nicht.
Das Internet hat uns allen endlose Möglichkeiten eröffnet, das private oder berufliche Leben unserer Mitmenschen zu verfolgen. Zumindest bei denjenigen, die ein wenig leichtsinnig mit ihren Daten und Einträgen sind. Ich tendiere ein wenig dazu, in dieser Hinsicht paranoid zu sein.
Ja, ich habe ein öffentliches Blog, aber es ist in keiner Weise mit meinem Realnamen verbunden und es ist auch kein Nick, mit dem man mich und meine Meinung/mein Leben/meine Interessen über andere Foren etc. finden kann. Bei dem Treffen letzten Donnerstag, wo ich das aktuelle Spielzeug von TK und deren beste Freundin kennengelernt habe, habe ich auch den Internetnamen der besten Freundin erfahren und die Tatsache, dass das Spielzeug bloggt. Es hat mich zwar ein wenig Arbeit gekostet, aber Tante Google und ein, zwei Meta-Suchmaschinen später hatte ich diverse Interesse der besten Freundin erfahren und das Blog des Spielzeugs gefunden. Das Blog war mir insbesondere deswegen ein innerer Reichsparteitag, weil sie nicht wollte, dass ich den Namen erfahre. Ich weiß jetzt auch warum: sie könnte längst nicht so hemmungslos über ihre Begegnungen schreiben, wenn sie wüsste, dass selbst flüchtige Bekannte mitlesen.
TK hat den, in meinen Augen, Fehler begangen mich dem Spielzeug als leuchtendes Beispiel vor Augen zu halten, was gesunde Lebensweise angeht. Und allgemein seine Exe als die schönsten der schönen zu bezeichnen. Ich habe ihn erstmal gefragt, ob er denn einen an der Waffel hat. Will er denn unbedingt, dass sie mich nicht leiden kann? Er glaubt, dass das Spielzeug über nichtigen Eifersüchteleien steht. Ha. Nicht so ganz, wenn ich mir ihren Text anschaue.
Nu – mein Punkt? Wenn man sein Internetleben getrennt von seinem realen Leben halten will, dann sollte man mir nicht so viele Anhaltspunkte geben. Es war bestimmt nicht der einfachste Fund von allen, aber andererseits bin ich auch nicht die Recherchekönigin. Ich kann nur ein wenig zum Terrier mutieren, der dann gräbt & gräbt & gräbt.
Und es hat mir anhand meines eigenen Verhaltens nocheinmal bestätigt, dass meine leichte Paranoia in Bezug auf Datensicherheit im Internet richtig ist.